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 (Bild: Fotolia)

Generalversammlung 2015 (Quelle: WN, November 2015)


94 Mal ging der Pieper. 1075 Stunden war die Havixbecker Feuerwehr in diesem Jahr im Einsatz. Das ist nicht ganz so viel wie im vergangenen Jahr, trotzdem ist die Arbeit der 69 aktiven Feuerwehrleute nicht einfacher geworden. Mit welchen komplexen Themen und technischen Neuerungen sie sich zeitintensiv befassen müssen, zeigten die Jahresberichte des Havixbecker Löschzugs bei der Generalversammlung am Freitagabend.


Wir befinden uns insgesamt in einer guten Situation. Noch!“, betonte der Leiter der Feuerwehr, Christian Menke. Mangel beim Nachwuchs gebe es nicht, auch Quereinsteiger würden sich immer wieder melden. Allein was die Tagesverfügbarkeit angehe, gebe es Nachholbedarf. Oft sei es nicht möglich, mehr als ein Fahrzeug zu besetzen.


„Aber es geht nicht nur um die Quantität. Je nach Einsatzart benötigen wir mehrfach qualifizierte Kameraden. So kann es sein, dass nicht ausreichend Atemschutzträger zu einem Einsatz kommen, der Maschinist fehlt oder kein Gruppenführer anwesend ist“, so Menke. Gleichzeitig habe die überörtliche Zusammenarbeit der Feuerwehren und anderen Hilfsdienste zugenommen und funktioniere gut. Das habe sich bei der Großübung im Mai gezeigt, an der insgesamt 120 Feuerwehrleute, Notärzte, Rettungssanitäter und THW-Mitglieder aus Havixbeck, Hohenholte, Nottuln, Billerbeck und Coesfeld teilnahmen.


„Es war beeindruckend zu sehen, wie gut die Hilfsdienste zusammengearbeitet haben“, lobte Bürgermeister Klaus Gromöller. Er dankte für den unermüdlichen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehrleute und ging auch auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung ein. „Die Haushaltslage ist schwieriger geworden, aber was zur Gefahrenabwehr erforderlich ist, ist unaufschiebbar. Wir investieren in das, was erforderlich ist, um Ihre Sicherheit und die Sicherheit der Havixbecker zu garantieren“, so der Bürgermeister. Gromöller ging unter anderem auf die Anschaffung des neuen Löschfahrzeuges „HLF 20“ ein. Dieses technisch vielfältige Fahrzeug soll ein 28 Jahre altes Löschfahrzeug ablösen und kostet über 300 000 Euro. Wegen der erst abzuwickelnden Haushaltssicherung hat sich der Kauf verschoben. „Wir durften im Vorfeld nur das Nötigste machen. Aber jetzt kann der Auftrag für das neue Fahrzeug vergeben werden“, schilderte Fachbereichsleiterin Monika Böse. Es sei noch einiges in der Pipeline, aber generell sei der Havixbecker Löschzug gut aufgestellt.


Auch die Feuerwehr selbst sieht sich von Rat, Verwaltung und Bürgermeister gut unterstützt und fühlt sich Ernst genommen, wie Christian Menke betonte.


Traditionell durften zur Generalversammlung Beförderungen und Ehrungen nicht fehlen. Elf Kameraden konnten eine 90 bis 100 prozentige Dienstbeteiligung aufweisen und bekamen dafür ein Dankeschön. Maik Holtkamp und Tobias Rotert wurden zum Feuerwehrmann befördert, Laurenz Fark und Lucas Stiegemann zum Oberfeuerwehrmann. Den Rang des Unterbrandmeisters erhielten Tim Buchberger, Markus Möller und Marlon Wessels. In der Ehrenabteilung standen elf Auszeichnungen an. Seit 40 Jahren sind Alfons Stemmer, Werner Schwanemeier und Antonius Krotoszynski dabei, seit 45 Jahren Arnold Kauling, Bernhard Schwanemeier und Eugen Schmitz. Werner Wessels und Werner Sandbaumhüter erhielten eine Anerkennung für ihre 50-jährige und 55-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Robert Appel und Josef Lachnicht sind bereits seit 60 Jahren dabei. Sage und schreibe seit 75 Jahren ist Josef Egelkamp in der Feuerwehr, er konnte seine Urkunde aus gesundheitlichen Gründen aber nicht persönlich entgegennehmen. Das wollen Christian Menke und Kreisbrandmeister Christoph Nolte aber nachholen.




Kreisübung der Feuerwehr - Großübung voll im Griff (Quelle: WN, Mai 2015)


Samstagnachmittag, 14 Uhr: Die Sirene schreit über Havixbeck, ruft zum Einsatz. Die Feuerwehr muss ausrücken, denn auf der Altenberger Straße ist ein schwerer Unfall passiert. Ein Schulbus, drei Autos, neun verletzte Kinder, mehrere eingeklemmte und schwer verletzte Personen, Schreie und Hilferufe, auslaufender Treibstoff, ein brennendes Auto – für die Feuerwehr Havixbeck alleine nicht zu stemmen. Unterstützung aus anderen Gemeinden muss her.


Zum Glück kein Ernstfall, sondern eine Kreisübung sämtlicher Rettungsdienste aus Havixbeck und der Umgebung, um den „MANV“ zu üben: den Massenanfall von Verletzten. Insgesamt 120 Feuerwehrleute, Notärzte, Rettungssanitäter und THW-Mitglieder aus Havixbeck, Hohenholte, Nottuln, Billerbeck und Coesfeld tummelten sich auf der Altenberger Straße in Höhe der Dreifach-Turnhalle.


Um das Szenario so realistisch wie möglich zu gestalten, hatten die Organisatoren die Übung im Vorfeld geheim gehalten. Und so mussten die Einsatzkräfte so professionell wie möglich vorgehen. Als erste am Unfallort, galt es für Einsatzleiter Lars Martin und seinen Führungsassistenten Ingo Spindelndreier, die Lage zu sondieren und die Verletzungen der Opfer einzuschätzen, um sie richtig versorgen und retten zu können. Immer in enger Absprache mit dem leitenden Notarzt.


„Anfangs habe ich mich allein um einen eingeklemmten Mann in einem der Autos gekümmert. Er war ansprechbar, weshalb andere Personen zuerst versorgt worden sind. Aber bis Unterstützung da war, wurde mir die Zeit zwischendurch ganz schön lang“, gibt Oberbrandmeister Ingo Spindelndreier zu. Vor allem, weil bei diesem Unfallauto später ein fingiertes Feuer ausbrach, das eine Sofortrettung der Person mit schwerem Gerät nötig   machte.


Die Unterstützung des Teams der „Realistischen Unfalldarstellung“, mit absolut echt wirkenden Verletzungen aus Kunstblut und Latexwunden, trug ein Übriges zur Wirklichkeitstreue der Unfallsituation bei. Auch die Opfer blieben bis zuletzt in ihren Rollen. Jammern, Schreien, nicht ansprechbar bis hin zu hysterischem Verhalten unter Schock – Feuerwehrleute und Sanitäter hatten alle Hände voll zu tun.


Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Havixbeck mimten die Verletzten. „Ich lag im Bus auf dem Boden. Mein Becken, mein Schienbein und mein Arm waren gebrochen. Es hat sich ganz schön lange angefühlt, bis endlich jemand da war, aber dann wurde mir auch sofort geholfen“, erklärt Mike Reuter von der DLRG.


Aufregend wurde es noch mal, als sich zwei der verletzten Businsassen unter Schock vom Krankensammelplatz entfernten und in den Bürgerpark rannten. Feuerwehr und Sanitäter fingen sie wieder ein.


Insgesamt waren die Organisatoren mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass ich eingreifen musste. Die Einsatzleiter haben sehr gut gearbeitet“, lobte Kreisbrandmeister Christoph Nolte aus Coesfeld die Kameraden. „Die Kommunikation mit dem Rettungsdienst hat wunderbar geklappt. Wir hatten schnell einen Überblick und konnten die Patienten entsprechend versorgen“, schließt sich der leitende Notarzt für den Kreis Coesfeld, Thomas Hellmann, an. Ähnlich sieht das auch Christian Menke, Leiter der Feuerwehr Havixbeck: „Ich bin absolut zufrieden. Wir haben Kleinigkeiten entdeckt, die wir verbessern können, aber dafür ist eine Übung ja auch da.“


Fazit der Übung: Ein abgeschnittenes Autodach, zwei aufgestemmte Türen, eine Ölsperre des THW zum Umweltschutz, ein paar Säcke Sand – und ansonsten alle wohlauf und zufrieden.




Gemeinsame Übung von DLRG und Feuerwehr - Hydroschild bekämpft Chlorgas

(Quelle: WN, Mai 2015)


Einerseits sorgt es für keimfreies Badewasser – kontrolliert und unter Verschluss. Aber in die Luft freigesetzt, reizt es Augen und Lunge, setzt sich auf der Haut fest und kann zum Tod führen. Damit im Fall der Fälle nichts Schlimmeres passiert, haben die DLRG-Ortsgruppe Havixbeck und der Havixbecker Löschzug eine gemeinsame Übung zu einem Chlorgasunfall realistisch dargestellt. Die ging allerdings nicht im gewohnten Feuerwehr-Eiltempo zu, sondern Schritt für Schritt. Denn die DLRG-Mitglieder sollten beim genauen Ablauf und der richtige Vorgehensweise auf den neuesten Stand gebracht werden.


Als Erstes erkundeten die 20 Feuerwehrleute und knapp 30 DLRG-Mitglieder das Freibadgelände. „Die genaue Ortskenntnis ist bei so einem Einsatz wichtig. Denn Chlor ist zweieinhalb Mal schwerer als Luft und sammelt sich immer am tiefstgelegenen Punkt“, erklärte Oberbrandmeister Ingo Spindelndreier. Bei dem welligen Freibadgelände sei das nicht ganz unerheblich.


„Das ist auch für die DLRG wichtig. Es muss allen klar sein, dass der jeweilige Schwimmmeister ansagt, wohin die Badegäste dann als Erstes gebracht werden“, sagte Schwimmmeister Georg Börger. Die sollen raus aus dem Freibad und weit weg vom Chlorgas sein. Bei der Übung stellten aber sowohl DLRG als auch Feuerwehr fest, dass der festgelegte Sammelpunkt direkt vor dem Freibad deshalb ungeeignet ist.


Also lieber bis in den Bürgerpark, damit die Feuerwehr Hand anlegen kann. Das macht sie aber nur in speziellen Schutzanzügen, weil das Gas giftig ist. Ein Zweierteam sucht sich den Weg zur Gefahrenquelle und stellt einen sogenannten Hydroschild auf – eine Wasserwand. „Das Wasser bindet das Chlorgas und verhindert, dass es sich weiter ausbreitet“, erklärte Christian Menke, Leiter der Feuerwehr Havixbeck. Ist die Gefahrenquelle ausgeschaltet, heißt es, weiter Menschen zu retten und die Umgebung und gegebenenfalls sogar Kanalschächte nach dem Gas abzusuchen.


Das Aufgebot an Feuerwehr und Equipment zu sehen, stieß bei der DLRG auf großes Interesse. „Die Älteren wissen eigentlich wie man in so einem Fall vorgehen muss und zu Saisonbeginn gibt der Schwimmmeister immer eine Wacheinweisung. Aber die Jüngeren kennen das meistens nicht und deshalb ist es nie verkehrt, sich das Ganze ins Gedächtnis zu rufen“, sagte Jan Behr von der DLRG.




Qualm vor dem Gerätehaus - Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck

(Quelle: WN, April 2015)


Wo geht das Blaulicht an?“, fragt der vierjährige Felix, als er hoch oben am Steuer eines Feuerwehrwagens saß. „Das wollen die Kinder immer zuerst wissen“, weiß Christian Menke, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck, aus langjähriger Erfahrung. Und so hatten die kleinsten Bürger der Gemeinde auch wohl am meisten Freude beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr, der neben dem jährlichen Feuerwehrfest nur alle drei Jahr stattfindet.


Für die Erwachsenen gab es aber auch viel zu sehen. Interessierte erkundigten sich über den Brandschutz in ihren Häusern. Dazu gehören sicherlich seit einigen Jahren auch die Rauchmelder, die in keinem Haus und keiner Wohnung mehr fehlen sollten, rät die Feuerwehr.


Wie stark es in einem Wohnraum qualmen kann, erfuhren Eltern wie Kinder, als sie am Stand der Feuerwehr Münster aktiv mitspielen konnten. „Weiß du wie die Notrufnummer lautet?“, fragte der Havixbecker Berufsfeuerwehrmann Dominik Seesing den fünfjährigen Oke. Der wusste auch sofort die Antwort: „112“. Die Zahlen durfte der Kleine auch direkt an einem Tastentelefon drücken – und schon hatte er eine Verbindung zur „Leitstelle“ hergestellt. Hinter dem Infomobil stieg langsam aber sicher der nicht gefährliche Qualm auf. „In Wirklichkeit wäre der Rauch viel beißender und auf jeden Fall auch gefährlicher für die Bewohner“, erläuterte Feuerwehrpressesprecher Ingo Spindelndreier die Situation. Als dann noch die Tür des Infomobils geöffnet wurde, kam der ganze Simulationsqualm der vierköpfigen Familie entgegen. „Diese Erfahrung möchte wohl keiner real machen“, so die Mutter.


Dass im Notfall aber die Retter bestens ausgestattet sind, erfuhren die zahlreichen Besucher vor und im Gerätehaus der Feuerwehr. Da die Rettungswache direkt am Feuerwehrhaus liegt, hatte auch das DRK Wagen ausgestellt und präsentierte gleichzeitig den neuen Notarztwagen, der für den Kreis Coesfeld zuständig ist.


Neben verschiedenen Löschübungen und einer Rettung aus einem Unfallfahrzeug, konnten sich die kleinen und großen Havixbecker an einigen Ständen erfrischen und einen guten Eindruck von ihrer Freiwilligen Feuerwehr bekommen. „Wir sind im Notfall Tag und Nacht für die Menschen im Einsatz“, gab Feuerwehrleiter Christian Menke den Bürgern mit auf den Weg.


























Freiwillige Feuerwehr Havixbeck belegt 1. Platz (März 2015)


Am letzten Märzwochenende besuchten Kameraden der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung die befreundete Feuerwehr in Reppenstedt in der Lüneburger Heide.


Jedes Jahr wird dort ein Feuerwehrmarsch als Wettkampf zwischen vielen Feuerwehren aus Niedersachsen ausgetragen. Die Havixbecker und eine Gruppe aus Frankreich sind stets als Ehrengäste dabei.


In einer französisch-deutschen Mischgruppe erreichte die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck den  1. Platz von rund 50 teilnehmenden Gruppen. Gleichzeitig konnte noch eine Medaille für die 30. Teilnahme am Marsch in Reppenstedt mit nach Havixbeck gebracht werden.

Die Jugendfeuerwehr erreichte einen respektablen 10. Platz von 20 Gruppen.


Während des rund 10 km langen Marsches wird zum Beispiel das Wissen in Erster Hilfe und der Durchführung eines Löschangriffes geprüft. Aber auch Sport und Spaß kommen nicht zu kurz. Im nächsten Jahr wird die Feuerwehr ihren 1. Platz verteidigen.










Das Rückgrat der aktiven Wehr (Quelle: WN, März 2015)


Einen Grund zum Feiern hat die Jugendfeuerwehr Havixbeck. Seit 20 Jahren besteht die Nachwuchsorganisation der Freiwilligen Feuerwehr. Im März 1995 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Zwölf Jungen und drei Mädchen gehörten zu den Gründungsmitgliedern. Sieben von ihnen sind heute noch als Feuerwehrleute in Havixbeck und Hohenholte ehrenamtlich aktiv. Als erster Jugendfeuerwehrwart übernahm Ludger Harke die Leitung.


Maximal kann die Jugendfeuerwehr 18 Mitglieder aufnehmen. Aktuell sind es 15 Personen, 13 Jungen und zwei Mädchen. Somit können weitere interessierte Jugendliche ab zwölf Jahren aufgenommen werden. „Eine Zeit lang gab es sogar eine Warteliste. Ich selbst musste eineinhalb Jahre warten, bis ich aufgenommen worden bin“, erinnert sich Jugendfeuerwehrwart Dominic Seesing an seine Anfänge bei der Feuerwehr. „Es gab aber auch Zeiten, da waren es nur gut zehn Jugendliche“, blickt der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart, Ralf Tietmeyer, auf die Entwicklung zurück.


Die Bedeutung der Jugendfeuerwehr bei der Rekrutierung von Ehrenamtlichen für die aktive Wehr wird beim Blick in die Mitgliederliste der Freiwilligen Feuerwehr deutlich. Von den derzeit 90 Feuerwehrkameraden der Löschzüge Havixbeck und Hohenholte stammen 40 aus den Reihen der eigenen Jugendfeuerwehr. Gründungsmitglied Stephan Lohmann ist inzwischen stellvertretender Löschzugführer in Havixbeck.


„Wir legen die Grundlagen für die weitere Ausbildung bei der Feuerwehr“, erklärt Dominic Seesing im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten. Neben dem Jugendfeuerwehrwart und seinem Stellvertreter Ralf Tietmeyer gehören zu den Ausbildern Alexander Aupers, Dirk Egelkamp, Markus Möller und Markus Schlautmann.


Der Übungsabend der Jugendfeuerwehr findet wöchentlich montags von 17.30 bis 19.30 Uhr statt. In den Wintermonaten stehen Theorie und Übungen im Feuerwehrgerätehaus im Mittelpunkt. Im Sommer geht es nach draußen. Dann werden häufig Löschangriffe trainiert. Formen der technischen Hilfe werden unter anderem geübt, indem alte Autos zerteilt werden. Geschult werden Erste-Hilfe-Kenntnisse. Jährlich findet eine Großübung statt, bei der sich die Eltern ein Bild davon machen können, was ihre Kinder bei der Jugendfeuerwehr lernen.


Auch Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz. Einer der Höhepunkte im Jahr ist die Teilnahme am Feuerwehrmarsch der befreundeten Wehr in Reppenstedt in der Lüneburger Heide. Außerdem finden Zeltlager und Wettbewerbe statt.


Beim „Tag der offenen Tür“ des Löschzugs Havixbeck am 26. April (Sonntag) am Feuerwehrhaus wird sich die Jugendfeuerwehr präsentieren. Neue Mitglieder – Mädchen ebenso wie Jungen – sind willkommen.


Wer Interesse hat, erhält bei Jugendfeuerwehrwart Dominic Seesing, ✆ 01 51/ 61 24 92 34, weitere Informationen.




Viele Wege führen zur Feuerwehr (Februar 2015)


In jüngster Zeit hat die Freiwillige Feuerwehr Havixbeck einige Kameraden in den aktiven Einsatzdienst aufgenommen.

Die Wege, wie die Kameraden zur Feuerwehr kamen, sind jedoch unterschiedlich.

So waren Stefan Menke, der eine Ausbildung zum Tischler absolviert und Tobias Rotert, der im Garten-und Landschaftsbau tätig ist, schon als Kinder in der Jugendfeuerwehr Havixbeck aktiv. Im Alter von 18 Jahren wurden sie dann in den Dienst der Einsatzabteilung übernommen.

Aber auch sogenannte Quereinsteiger sind immer willkommen.

So kam Peter Scholz erst im Alter von 33 Jahren zur Feuerwehr. Der mittlerweile 36-jährige Havixbecker ist Bankkaufmann. Nicht nur handwerkliche Berufe sind in einer Feuerwehr von Vorteil. Alle Berufsgruppen können in den vielfältigen Bereichen zwischen Administration und Einsatztätigkeiten bestens eingesetzt werden.

Auch die Geschwister Laura (Bürokauffrau) und Tobias Lappe( Industriekaufmann) kamen als Quereinsteiger zur Feuerwehr und haben es bis heute nicht bereut! „ Mit Vereinstätigkeiten hatte ich bis zum Eintritt in die Feuerwehr nichts zu tun“, erklärt Tobias Lappe. „Aber es war die beste Entscheidung. Kameradschaft, Freundschaft und der Zusammenhalt sowie die qualifizierte und abwechslungsreiche Ausbildung machen unglaublich viel Freude.“

Kathrin Weßels, Julia Wenzel und Anil Degirmenci komplettieren die Neuaufnahmen mit den Berufen in der Gesundheits-und Krankenpflege.

Die jüngst aufgenommene Leonie Fark ist Schülerin und unterstützt die Feuerwehr seit September 2014.

Allen neu aufgenommenen ist eins gemeinsam. Sie müssen verschiedene Lehrgänge absolvieren, um bei Einsätzen aktiv werden zu können.

Die Grundausbildung dauert mindestens 70 Stunden und vermittelt grundlegende Einsatztätigkeiten, Verhaltensgrundsätze und Vorschriften. Sie wird mit einer schriftlichen und einer praktischen Einsatzprüfung beendet.

Es folgen unter anderem Sprechfunkerlehrgang, Atemschutzgeräteträgerlehrgang, Maschinistenlehrgang mit einem Gesamtumfang von rund 75 Stunden inklusive schriftlicher und praktischer Prüfung.

So kann jeder erfolgreiche Absolvent bis zum Truppmann mit dem Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann befördert werden.

Wer weiter hinauf möchte, kann bei festgestellter Eignung, den Truppführerlehrgang im Umfang von 35 Stunden besuchen. Hier schließt sich eine schriftliche, mündliche und praktische Prüfung an. Die Beförderung zum Unterbrandmeister kann nun erfolgen.

Weitere Führungslehrgänge mit den Dienstgraden Brandmeister, Oberbrandmeister, Hauptbrandmeister bis zum Gemeindebrandinspektor sind sehr zeitaufwändig und müssen am Institut der Feuerwehr des Landes NRW in Münster absolviert werden. Diese Lehrgänge finden ganztägig über mehrere Wochen statt und enden mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen.

Voraussetzung für die Mitarbeit in der Feuerwehr und den Besuch der verschiedenen Lehrgänge ist eine gute Gesundheit, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Freude an stetiger Aus-und Weiterbildung.

Wer mehr über die Arbeit der Feuerwehr erfahren möchte oder sich selbst für den Eintritt in die Feuerwehr interessiert, kann den Leiter der Feuerwehr, Christian Menke, unter 0171-3590019 erreichen. Auch jeder andere Kamerad kann natürlich angesprochen werden.

Bei Interesse an der Arbeit der Jugendfeuerwehr (12-18 Jahre) erreichen sie den Jugendgruppenleiter Dominic Seesing unter 0151-61249234.




Josef Egelkamp - 75 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr Havixbeck (Januar 2015)


Josef Egelkamp ist 90 Jahre alt. Genauso alt wie die Freiwillige Feuerwehr Havixbeck.


Seit dieser Woche gehört Gemeindebrandmeister Josef Egelkamp der örtlichen Feuerwehr seit 75 Jahren an.


Die gesamte Feuerwehr mit den Löschzügen Havixbeck und Hohenholte, die Jugendfeuerwehr  und der Leiter der Ehrenabteilung Werner Sandbaumhüter rückten mit sieben Feuerwehrfahrzeugen zum Gratulieren an.


1940 trat Josef Egelkamp in die Havixbecker Wehr ein. Im Jahre 1942 wurde er  im Alter von 17 Jahren in den Krieg einberufen. Erst 1948 kehrte er aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück.

1953 wurde geheiratet und 1958 das Eigenheim errichtet. Seine Frau ist jedoch schon vor vielen Jahren, viel zu früh verstorben. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Seine beiden Söhne und sein Enkel sind ebenfalls Mitglied der Feuerwehr Havixbeck.

Josef Egelkamp war von 1969 bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Einsatzdienst 1985 der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Havixbeck.


In seine Amtszeit der Wehrführung fiel unter anderem der Neubau des heutigen Feuerwehrhauses, welches 1983 bezogen wurde.

„ Ich erinnere mich noch an die Anfänge meiner Feuerwehrzeit. Damals wurden die Pumpen von Hand und mit Muskelkraft betrieben. Das war schweißtreibend. Umso größer war die Freude, als die erste Motorpumpe mit dem Trecker vom Bahnhof abgeholt werden konnte, “ erzählt Josef Egelkamp seinen Kameraden.


Ältere Kameraden wiederum erinnern sich an Josef Egelkamp und sind sich einig: „ Josef konnte man aus dem Tiefschlaf holen. Selbst dann konnte er noch mit verbundenen Augen sämtliche komplizierte Knoten und Stiche anlegen. Vom Halbschlag bis zum doppelten Achterknoten!“


„45 Jahre im aktiven Einsatzdienst und davon 16 Jahre als Gemeindebrandmeister  sind schon eine enorme Leistung“, würdigen auch der Löschzugführer Lars Martin und der Leiter der Feuerwehr Christian Menke die besonderen Verdienste ihres Kameraden.


Seit 1985 ist Josef Egelkamp nun Mitglied der Ehrenabteilung der Feuerwehr. Viele Jahre stand diese Abteilung auch unter seiner Leitung. Regelmäßig nimmt der Jubilar an den Treffen der Ehrenabteilung und den zahlreichen sonstigen Veranstaltungen der Feuerwehr teil.


Alle Kameraden der Feuerwehr Havixbeck wünschen Gemeindebrandmeister Josef Egelkamp viel Gesundheit und Freude in seinen weiteren Lebensjahren.